Akupunktur

Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Die Aku­punk­tur hat sich als ein Teil der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin in den letz­ten 2000 Jah­ren ent­wi­ckelt und eta­bliert. Sie basiert auf der Leh­re von Yin und Yang und der Fünf-Ele­men­ten-Leh­re der TCM. Punk­te auf der Kör­per­ober­flä­che, die sich über die­se Zeit als wirk­sam erwie­sen haben, wur­den in Leit­bah­nen (Meri­dia­ne) sys­te­ma­ti­siert.

Durch das geziel­te Set­zen von sehr dün­nen Nadeln in die­se Punk­te wird der Fluss der Lebens­en­er­gie beein­flusst, die wie­der­um alle Kör­per­funk­tio­nen regu­liert.

 

Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?

Bei einer Aku­punk­tur­be­hand­lung sit­zen oder lie­gen Sie als Pati­ent bequem.

Die Behand­lung dau­ert etwa 20 min.

Für Kin­der bie­te ich Aku­punk­tur bei All­er­gi­en und/oder Asth­ma mit an.

Mög­li­cher­wei­se ist bei Ihnen eine Wär­me­be­hand­lung (Moxi­bus­ti­on) über die Nadeln not­wen­dig, die über spe­zi­el­le Wär­me­lam­pen erfolgt.

Außer­dem kann bei eini­gen Pati­en­ten über eine Trig­ger­punkt-Behand­lung mit Aku­punk­tur­na­deln (dry-need­ling) mit anschlie­ßen­der Deh­nungs­be­hand­lung (stretch-and-spray) eine wesent­li­che Bes­se­rung der Beschwer­den erreicht wer­den.

Bei aku­ten Beschwer­den ist der Abstand zwi­schen den ein­zel­nen Sit­zun­gen 2–5 Tage, bei chro­ni­schen Beschwer­den 7–10 Tage.

Es kön­nen zwi­schen 6 und 10 Sit­zun­gen nötig sein.

 

Welche Krankheitsbilder können mit Akupunktur behandelt werden?

  • Schmer­zen an Hals-, Brust- und Len­den­wir­bel­säu­le wie z.B. HWS-Syn­drom, Tor­ti­kol­lis, BWS-Syn­drom,
  • Thora­kal­syn­drom, LWS-Syn­drom, Lum­ba­go, Ischi­al­gie, Lum­bo­sa­kra­les Schmerz-Syn­drom, Band­schei­ben­vor­fall
  • Myo­fas­zia­les Schmerz­syn­drom
  • Arthr­al­gi­en, Arthro­sen, Arthri­tis und deren Begleit­schmer­zen
  • rheu­ma­toi­de Arthri­tis
  • Schul­ter-Arm-Syn­drom, Fro­zen Shoul­der, Peri­ar­thri­tis hume­ros­ca­pu­la­ris
  • Ten­nisel­len­bo­gen — Epi­kon­dy­lo­pa­thie
  • Kar­pal­tun­nel­syn­drom
  • Hüft­be­schwer­den wie Koxar­thro­se, Kox­al­gie
  • Knie­be­schwer­den wie Gonar­thro­se, Gon­al­gie
  • Achil­lo­dy­nie
  • Mor­bus Sudeck
  • Nach­be­hand­lung von Hüft-, Knie- und Band­schei­ben­ope­ra­tio­nen
  • Migrä­ne
  • Kopf­schmer­zen
  • Schlaf­lo­sig­keit, Unru­he

Was kostet eine Akupunkturbehandlung?

Grund­sätz­lich ist die Aku­punk­tur kei­ne Kas­sen­leis­tung und muss daher nach der GOÄ (Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te) wie bei einem Pri­vat­pa­ti­en­ten abge­rech­net wer­de, d.h. Kas­sen­pa­ti­en­ten erhal­ten pro Sit­zung eine Rech­nung über 46,92 €.

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen (GKV) erstat­ten 10 Aku­punk­tur­sit­zun­gen im Jahr bei chro­ni­schem Rücken- und Knie­schmerz. Da ich in mei­ner Pra­xis aber kei­ne Zulas­sung für die Behand­lung von Kas­sen­pa­ti­en­ten (KV-Zulas­sung-s. „War­um Pri­vat­pra­xis“) haben, kann ich nicht mit den GKV abrech­nen und muss Ihnen mei­ne Leis­tun­gen als IGEL-Leis­tung in Rech­nung stel­len. Sie wer­den die Aku­punk­tur in mei­ner Pra­xis von ihrer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se nicht erstat­tet bekom­men.

Bei Pri­vat­pa­ti­en­ten bezah­len die pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer ent­spre­chend der GOÄ.